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Hochsensibilität

  • Was bedeutet Hochsensibilität?
  • Wie kann ich einen guten Umgang damit finden?

Jeder Mensch fühlt sich am wohlsten, wenn er weder gelangweilt noch überbeansprucht ist. Er kann seine anstehende Aufgaben, sei es nun die Teilnahme an einem Gespräch oder im Finalspiel, am besten ausführen, wenn sein Nervensystem einer optimalen Reizstärke ausgesetzt ist. Wenn der Reiz zu schwach ist, fühlen wir uns teilnahmslos, schwerfällig oder gelangweilt. Wenn unser Nervensystem überregt ist (zu starke, zu viele Reize), reagieren wir ungeschickt, genervt und überanstrengt. Wir können nicht mehr klar denken oder handeln, wir fühlen uns nicht mehr Herr unserer selbst. Das gesunde Mass an emotionaler Erregung liegt irgendwo zwischen diesen beiden extremen. 

In der gleichen Situation und bei dem selben Reiz ist das Erregungsniveau des Nervensystems individuell unterschiedlich. Dieser Unterschied wird hauptsächlich vererbt und ist ganz normal. 15 - 20 Prozent der Menschen reagieren gegenüber Reizen sehr empfänglich -> hochsensibel.

Vorteile Nachteile
Sinneswahrnehmung, die anderen gar nicht auffallen. z.B. Geräusche, visuelle Eindrücke, körperliche Empfindungen. Reize, welche bei den meisten Menschen zu einer mittleren Erregung führen, bewirken bei hochsensiblen Menschen ein hochgradige Erregung des Nervensystems.
Genauer über etwas nachdenken und feine Unterschiede machen.  
Intuition, Kreativität, ...  

 

Yoga, welcher auf die Beruhigung des Geistes (Gedanken, Gefühle) ausgerichtet ist, kann einen wertvolle Hilfe sein. Er hilft ein überregtes Nervensystem zu beruhigen. Wenn wir wieder klarer denken können, ist es möglich Strategien zu entwickeln, welche einen besseren Umgang mit einer anspruchsvollen Situation ermöglichen.

Buchtipp: Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen - Elaine N. Aron